Das Leben..
Mein erster Kuß makierte in mir eine
Befreiung, eine Neubewertung meines
Körpers und seiner Funktion in der
Welt. Ich fing an mich als Mädchen zu
sehen, das Mädchen und Jungen küßte.
Ich hatte einen Körper mit Bedürfnissen,
die Erfüllung finden konnten. Das ist
cool, dachte ich. Wen kann ich sonst
noch küssen?
Dein Körper ist das Vehikel deiner
wildesten Abenteuer. Er treibt dich zu
Sprüngen von Fünfmeterklippen,
Orgasmen, Tequila-Gelagen, wirbelt
dich durch die Nacht, durch
Schokoladenmoussetorten und
Adrenalinschübe. Streck die Zunge raus
und schmeck den Wind, der sie streift.
Wenn dir von der ganzen Bewegung
schlecht wird, kannst du natürlich
nicht aussteigen. Du kannst nicht mal
bremsen. Keiner von uns kann das, weil
der Körper auch ein Gefängnis ist, in
dem wir unser ganzes Leben verbringen
müssen. Du bist für immer in deiner
Haut gefangen. Sie bekommt Falten,
Narben und Wunden und blutet. Dein
Körper rebelliert gegen dich und trotz
deinen Versuchen, ihn zu beherrschen.
Während dein Geist immer noch vor
kinetischer Rastlosigkeit summt,
schlafft dein Körper schon vor Alter
oder Krankheit ab. Du bist gefangen in
deinem Geschlecht, gefangen in deinem
Schmerz, gefangen in deinen
körperlichen Grenzen.
ABER ICH BIN ZU SEHR DARAN
INTERESSIERT, MICH SCHICK ANZUZIEHEN,
ABZUHEBEN UND RUMZUFLIPPEN, UM LANGE
MIT MEINEN KETTEN ZU RASSELN.
Befreiung, eine Neubewertung meines
Körpers und seiner Funktion in der
Welt. Ich fing an mich als Mädchen zu
sehen, das Mädchen und Jungen küßte.
Ich hatte einen Körper mit Bedürfnissen,
die Erfüllung finden konnten. Das ist
cool, dachte ich. Wen kann ich sonst
noch küssen?
Dein Körper ist das Vehikel deiner
wildesten Abenteuer. Er treibt dich zu
Sprüngen von Fünfmeterklippen,
Orgasmen, Tequila-Gelagen, wirbelt
dich durch die Nacht, durch
Schokoladenmoussetorten und
Adrenalinschübe. Streck die Zunge raus
und schmeck den Wind, der sie streift.
Wenn dir von der ganzen Bewegung
schlecht wird, kannst du natürlich
nicht aussteigen. Du kannst nicht mal
bremsen. Keiner von uns kann das, weil
der Körper auch ein Gefängnis ist, in
dem wir unser ganzes Leben verbringen
müssen. Du bist für immer in deiner
Haut gefangen. Sie bekommt Falten,
Narben und Wunden und blutet. Dein
Körper rebelliert gegen dich und trotz
deinen Versuchen, ihn zu beherrschen.
Während dein Geist immer noch vor
kinetischer Rastlosigkeit summt,
schlafft dein Körper schon vor Alter
oder Krankheit ab. Du bist gefangen in
deinem Geschlecht, gefangen in deinem
Schmerz, gefangen in deinen
körperlichen Grenzen.
ABER ICH BIN ZU SEHR DARAN
INTERESSIERT, MICH SCHICK ANZUZIEHEN,
ABZUHEBEN UND RUMZUFLIPPEN, UM LANGE
MIT MEINEN KETTEN ZU RASSELN.
SoleLuna - 22. Feb, 16:54